3.1 Unterricht und pädagogische Arbeit

Schwerpunkte unseres Bildungs- und Erziehungsauftrags sehen wir darin, folgende Bereiche zu fördern und zu stärken:

3.1 Grundbildung (Sachkompetenz)

In unserer Schule vermitteln wir die Grundfähigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen, damit die Kinder in den weiterführenden Schulen sicher darauf aufbauen und einen ihren Fähigkeiten entsprechenden Schulabschluss erreichen können.

 

Entwicklung der Lesekompetenz

Die Lesekompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, die sich unsere Schüler/innen im Laufe ihrer Schulzeit aneignen. Sie schafft die Grundlage, um berufliche Ziele zu erreichen und sich aktiv am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen.

 

Die Grundschule Neuengörs versucht daher eine Lernumgebung zu schaffen, in der dem Lesen eine Priorität eingeräumt wird. Im Einzelnen motivieren wir unsere Schüler/innen mit folgendem Programm zum Lesen:

Tägliches Vorlesen

Während der Frühstückspause gehört das Vorlesen aus Kinderbüchern zum festen Bestandteil des Schullebens. Es gibt den Kindern die Möglichkeit, emotional mitzugehen und zu genießen. Insbesondere leseschwächere Schüler und Leseanfänger können so erleben, dass Geschichten und Bücher attraktiv sind, auch wenn sie beim selbstständigen Lesen noch Mühe haben.

 

Individuelle und interaktive Leseförderung mit „Antolin“

Der Aufbau der Lesemotivation ist von entscheidender Bedeutung für das weitere, nachhaltige Leseverhalten der Kinder. Daher geben wir Schülern und Schülerinnen unserer Schule die Möglichkeit, an der interaktiven Leseförderung mit www.antolin.de teilzunehmen.

 

Die Schüler/innen suchen eigenständig Bücher ihrer Wahl aus und beantworten nach dem Lesen im Internet Fragen zum Inhalt. Richtige Antworten werden mit Punkten belohnt, die auf einem persönlichen Lesekonto gutgeschrieben werden. Auf diese Weise fördert „Antolin“ das sinnentnehmende Lesen und motiviert die Schüler/-innen, sich mit den Textinhalten auseinanderzusetzen.

 

Alle Kinder erhalten von uns ein passwortgeschütztes Lesekonto, mit dem sie auch von zu Hause aus auf das Leseprogramm zugreifen können. Die Handhabung lernen die Kinder in der Schule kennen.

Die Nutzung dieses Leseportals ist freiwillig. Dennoch wäre es wünschenswert, wenn die Kinder bei der Anwendung häusliche Unterstützung (Loben und Ermuntern zur Förderung der Lesemotivation) erfahren.

Die Lehrkräfte erhalten über einen gesonderten Zugang einen aktuellen Überblick über die Leseentwicklung, das Leseverhalten und die Leseleistung des einzelnen Kindes.

 

Die Fahrbücherei

Im dreiwöchigen Rhythmus versorgt der Bücherbus der Fahrbücherei des Kreises Segeberg jede Klasse und jedes Kind mit Büchern und anderen Medien.

 

Unsere Schüler/-innen können gemeinsam mit ihrer Deutschlehrerin den Bücherbus besuchen. Kinder, die einen eigenen Leihausweis besitzen, erhalten die Gelegenheit, für den eigenen Bedarf kostenlos Bücher zu entleihen. Abgestimmt auf die im Antolin-Programm aufgenommenen Ganzschriften wird jede Klasse mit einer neuen Bücherkiste versorgt, die für neuen Lesestoff sorgt. Die Lehrerinnen können sich zudem Kisten zu speziellen Themen (HSU Unterricht) zusammenstellen oder gewünschte Bücher (Klassenlektüre) mitbringen lassen.

 

Durch den Einsatz der Fahrbücherei werden die Kinder an den Umgang mit Medien und an die Nutzung von Bibliotheken herangeführt.

 

Autorenlesungen

Neugierig auf das Lesen macht eine persönliche Begegnung mit einem „echten“ Autor. Darum finden in unserer Schule in unregelmäßigen Abständen (in Zusammenarbeit mit der Fahrbücherei) Autorenlesungen statt.

 

Die Wahl des Deutsch-Lehrwerks „Tinto“ (ab Klassenstufe 3)

Neben den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in offenen Unterrichts-formen setzt Tinto einen weiteren Schwerpunkt auf die Vermittlung von Arbeitsmethoden und Lernstrategien gemäß der Bildungs-standards.

 

Ausweitung des handlungsorientierten Mathematikunterrichts

Seit September 2010 arbeiten wir am SINUS-Projekt mit. Unser Engagement wurde im Dezember 2011 mit der Auszeichnung zur SINUS-Schule honoriert.

 

Die Zielsetzung von SINUS ist es, Grundschulen sowie deren Lehrkräfte zu unterstützen, um den Lernerfolg der Kinder im Unterricht zu erhöhen. Dazu arbeiten Lehrerinnen und Lehrer in der eigenen Schule und in Netzwerken zusammen. Gemeinsam planen, dokumentieren und evaluieren wir Unterrichtseinheiten und erstellen Themenkisten. Im Zusammenhang mit SINUS wird eine Lernumgebung geschaffen, die eine natürliche Differenzierung ermöglicht und damit der Heterogenität positiv begegnet. Dafür werden einzelne Themen so aufbereitet, dass die Aufgabenstellungen mithilfe umfangreicher Materialien eigenständig von den Schülern gelöst werden können. Für das Gelingen ist ein reger Austausch unter den Schülern erforderlich.

 

Als SINUS-Schule sind wir berechtigt, Themenkisten von anderen Schulen auszuleihen.

 

3.2 Selbstkompetenz / Selbstständigkeit

Wir wollen die Kinder zur Selbstständigkeit erziehen, damit sie langfristig Verantwortung für den eigenen Lernprozess übernehmen können. Darum streben wir mit geöffneten Unterrichtsmethoden wie Lernen an Stationen, Lernen mit dem Lernbegleiter, Tages- und Wochenplänen, Referaten, Präsentationen, Gruppen- und Partnerarbeiten folgende Kompetenzen an:

 

Eigenverantwortung:

  • konzentriert arbeiten, sich nicht ablenken lassen,
  • nachfragen und bei Bedarf Hilfe holen;
  • sorgfältig mit Arbeitsmaterialien umgehen,
  • selbstständig kontrollieren und verbessern

 

Selbstständigkeit:

  • Arbeitsanweisungen eigenständig umsetzen,
  • passende Lern- u. Arbeitstechniken kennen und anwenden,
  • Ordnung halten,
  • Ranzen packen,
  • Informationen beschaffen und nachschlagen können,
  • Arbeitszeit geschickt einteilen

 

Selbstbewusstsein:

  • eigene Stärken, Schwächen und Interessen kennen lernen,
  • offen und ehrlich zur eigenen Meinung in der Lerngruppe stehen,
  • Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse vor der Gruppe zu präsentieren

3.3 Sozialkompetenz

Wir fördern eine Atmosphäre, in der die Kinder friedlich und respektvoll miteinander lernen und leben können. Die Bedingung dafür ist, dass für alle am Schulleben Beteiligten die gleichen Regeln gelten (s. Schulordnung, Punkt 3.9.1). Einmal vereinbarte und trainierte Regeln fairen, respektvollen und wertschätzenden Verhaltens geben Sicherheit im Umgang miteinander.

 

In jeder Klasse wurde das Streitschlichtungsprogramm „Bei Stopp ist Schluss“ eingeführt. Inhalte und Ziele des Projektes sind das Entwickeln sozialer Spielregeln sowie Regeln des Zusammenlebens innerhalb des Klassen- und Schulverbandes.

 

In den Eingangsklassen wird der Themenkomplex in Klassen-lehrerstunden und in den Klassen 3 und 4 im Rahmen von zwei Projekttagen grundlegend erarbeitet. Im Rahmen des täglichen Miteinanders entscheidet die Klassenlehrerin, inwieweit Themen erneut aufgegriffen oder auch vertiefend behandelt werden.

 

Als erster Schritt steht eine Abfrage bei den Schülern an, bei der sie anonym aufschreiben, welches Verhalten anderer Kinder sie in der Klasse oder auf dem Schulhof stört. Im Klassengespräch werden diese Probleme besprochen und diskutiert und daraufhin Regeln des Zusammenlebens (Menschenrechte) formuliert.

 

Anschließend erfolgt die Einführung der Verteidigungsregel. Ein ausführliches Regeltraining erfolgt im Rollenspiel. Drei Elemente sind die

 

Grundlage für den Erfolg der Verteidigungsregel:

  • Es wird Blickkontakt zum Angreifer hergestellt: Die ganze Wut zeigt sich in den Augen.
  • Die offenen Handflächen werden nach hinten weggestreckt.
  • Es wird klar und deutlich ein Zwei-Wort-Satz an den Angreifer gerichtet, z.B. „Lass es!“, „Es reicht!“ oder „Hör auf!“

 

Wenn ein Schüler nicht direkt auf die Verteidigungsregel reagiert und mit seinem verletzenden Verhalten nicht aufhört, verstößt er gegen die Regel und es muss eine Wiedergutmachung verlangt werden (z.B. eine mündliche Entschuldigung). Falls das Kind nicht aufhört zu ärgern, kündigt das Opfer an, sich Hilfe beim Lehrer zu holen. Kommt es dazu, dass eine Lehrerin eingeschaltet werden muss, entscheidet diese über mögliche Konsequenzen (Entschuldigungsbrief schreiben, Pausen-verbot, Elterngespräch etc.).

 

Die Verteidigungsregel ermöglicht den Kindern

  • deutlich zu machen, wo der Spaß aufhört;
  • aus heftiger werdenden Spielen auszusteigen;
  • ihre Grenzen selbst zu bestimmen und
  • sich gewaltfrei gegen wiederholte Übergriffe und Verletzungen zu wehren.

 

3.4 Übergang Kindertagesstätte /Schule

September / Oktober

Die Schule bekommt die Listen der Kinder, die in ihrem Einzugsbereich schulpflichtig werden.

 

Sprachheillehrkräfte des Förderzentrums Franz-Claudius-Schule begutachten die Kinder zwecks Sprachauffälligkeiten und empfehlen gegebenen-falls noch eine logopädische Behandlung.

Oktober

Die Schule versendet Einladungen zur Schulanmeldung an die Erziehungsberechtigten aller schulpflichtigen Kinder und möglichst auch die Termine für die Einschulungsuntersuchung im Gesundheitsamt des Kreises Segeberg.

November

Am Anfang des Monats findet ein Informationsabend für die Erziehungsberechtigten der schulpflichtig werdenden Kinder statt, auf dem sie über den Ablauf des Einschulungsverfahrens und über das Schulprogramm informiert werden.

 

Während die Eltern die Anmeldeformalitäten erledigen, lernt die Schulleiterin die neuen Schülerinnen und Schüler in einem 20minütigen Gespräch bzw. Spiel kennen.

 

Eltern, die ihr Kind vorzeitig einschulen lassen wollen, stellen einen informellen Antrag an die Schule. In einem Beratungsgespräch werden sie von der Schulleiterin über die bisher gesammelten Erfahrungen mit sog. Kann-Kindern unterrichtet.

Februar

Die Schulleiterin setzt sich mit den Erzieherinnen der Kindertagesstätten in Verbindung und informiert sich, welche besonderen Stärken und Schwächen bei den Schulanfängern bzw. Schulanfängerinnen vorliegen.

März/April

Alle Kinder werden zu dem Unterrichtsspiel „Mit Mirola durch den Zauberwald“ eingeladen. Dieses soll den Kindern vor allen Dingen ein positives Bild von der Schule vermitteln.

Mai/Juni

Über die Einschulung der Kann-Kinder ent-scheidet die Schulleiterin nach Anhörung der Schulärztin und der Erzieherin der betreffenden Kindertagesstätte.

 

Die Schulanfängerinnen und Schulanfänger nehmen an einer Schnupperstunde im ersten Schuljahr teil.

 

Die Schulleiterin und die zukünftige Klassenlehrerin bieten einen Informationsabend für die Eltern der Einschulungskinder an.

 

3.5 Gestaltung der Eingangsphase

Die Mädchen und Jungen kommen mit unterschiedlichen Kenntnissen und Fähigkeiten in die Schule. Einige von ihnen lernen schnell, andere brauchen mehr Zeit. Einige können vielleicht schon lesen, wenn sie in die Schule kommen, andere kennen sich in der Welt der Zahlen aus. Wieder andere lernen nicht so leicht.

 

Das Konzept der Eingangsphase nimmt genau darauf Rücksicht: Sie umfasst als pädagogische Einheit die ersten zwei Jahrgangsstufen und kann von den Schülerinnen und Schülern in einem, zwei oder drei Schuljahren durchlaufen werden. Entscheidend dabei ist die Lern- und Leistungsfähigkeit der Kinder. Schulanfängerinnen und Schulanfänger mit Auffälligkeiten im Wahrnehmungsbereich, der Sprache, der Konzentration oder auch im Lerntempo können - sofern erforderlich - bis zu drei Jahre in der Eingangsphase bleiben. Das dritte Jahr wird nicht auf die Gesamtdauer der Schulbesuchszeit angerechnet.

 

3.6 Umgang mit dem Computer

Aktuell stehen uns an unserer Schule 27 Schüler-PC´s zur Verfügung. Alle eingerichteten Computerarbeitsplätze verfügen über einen Internetzugang.

Bereits Erstklässler üben am Computer (z.B. die Zuordnung der gehörten Laute zum richtigen Buchstaben).

 

Spezielle Übungs- und Lernprogramme („die Lernwerkstatt“, „Oriolus“) bieten im Verbund mit anderen Medien eine motivierende Abwechslung beim Vertiefen der Unterrichtsinhalte. Ein großer Vorteil dabei ist, dass der Schüler sein Lerntempo individuell einteilen kann.

 

Die schon im Umgang mit dem PC geübten Schüler/innen nutzen ihn zudem, um selbstständig sachkundliche Themen zu recherchieren und Informationen einzuholen.

 

3.7 Prävention

Klasse 2000

Seit 5 Jahren nehmen wir an dem Projekt „Klasse 2000“, dem bundesweit größten Programm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in der Grundschule, teil. „Klasse 2000“ verfolgt von der ersten bis zur vierten Klasse folgende Ziele:

  • Kinder kennen ihren Körper und entwickeln eine positive Einstellung zur Gesundheit
  •  Kinder kennen die Bedeutung von gesunder Ernährung und Bewegung und haben Freude an einem aktiven Leben
  •  Kinder entwickeln persönliche und soziale Kompetenzen
  •  Kinder lernen den kritischen Umgang mit Tabak, Alkohol und den Versprechungen der Werbung

Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Bad Segeberg

Im 1., 2. und 4.Schuljahr erteilt der Verkehrslehrer der Polizeiinspektion Bad Segeberg Verkehrsunterricht.

  • 1. Schuljahr: Sicherer Schulweg/Überqueren der Fahrbahn
  • 2. Schuljahr: Fahrradhelm
  • 4. Schuljahr: Radfahrtraining und Radfahrprüfung

Im dritten Schuljahr findet eine Unterrichtseinheit zum Thema „Gewaltprävention“ mit den Schwerpunkten „Diebstahl“ sowie „Gewalt gegen Sachen und Personen“ statt.

3.8 Fördern und fordern

Kinder mit Sprachauffälligkeiten werden von Lehrkräften des Förderzentrums Bad Segeberg betreut.

 

Bei auftretenden Lernschwierigkeiten suchen wir die Unterstützung und Beratung des Förderzentrums, um den Schülerinnen und Schülern gezielt helfen zu können.

 

An unserer Schule werden begabte Kinder ihren Begabungen entsprechend individuell gefördert. Sie erhalten beispielsweise anspruchsvollere Aufgaben zum jeweiligen Thema. Sie bekommen die Möglichkeit, spezielle Kenntnisse in Referaten der Klasse vorzustellen. Den Kindern wird in Absprache mit den Eltern alternatives Übungsmaterial angeboten. Außerdem bieten wir den Familien an, das Enrichmentprogramm in Bad Segeberg zu nutzen.

 

3.9 Erziehungshilfekonzept

In unserer Schule sollen sich alle wohl fühlen, in Ruhe lernen, unterrichten und zusammen leben können. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn man freundlich, offen und höflich miteinander umgeht.

 

Um allen Kindern und Lehrkräften im Unterricht das Recht auf störungsfreien Unterricht und einen respektvollen Umgang untereinander zu ermöglichen, lernen die Kinder Werte und Arbeitshaltung durch

  • unsere Schulordnung,
  • Klassenregeln,
  • Busregeln und
  • Toilettenregeln.

Schulordnung

Ich achte gut auf mich, halte die Schulregeln ein und helfe anderen, sie auch einzuhalten.

  • Ich halte mich an die Menschenrechte.
    • Ich tue niemandem körperlich weh.
    • Ich tue niemandem im Herzen weh.
    • Ich nehme anderen nichts weg und mache nichts kaputt.
  • Jeder hat das Recht auf störungsfreien Unterricht.
  • Ich tobe, schreie und laufe nur draußen.
  • Ich bleibe auf dem Schulgelände.
  • Ich halte mich an die Bus- und Toilettenregeln.
  • Müll bringe ich in die dafür vorgesehenen Müllbehälter.

 

Zuständigkeiten bei Regelverstößen bzw. Konflikten

Während der Unterrichtszeit werden Regelverstöße bzw. Konflikte von der zuständigen Lehrkraft geklärt und ggf. an die zuständige Klassenlehrerin weitergeleitet.

 

Ein konsequentes Training adäquaten Verhaltens, z.B. die Verteidigungsregel, hilft den Kindern nach und nach bei einer selbstständigen Lösung geringfügiger Auseinandersetzungen.

Bei heftigen Auseinandersetzungen auf dem Schulhof ist zunächst die Aufsicht führende Lehrkraft zuständig und informiert anschließend die Klassenlehrerin.

 

Wenn ein Kind häufig den Unterricht stört, sich nicht an die Menschenrechte hält oder oft durch Regelverletzungen auffällt, werden diese zunächst notiert und in einem Gespräch mit dem Kind in Ruhe geklärt. Es werden ihm mögliche Wege zur Verhaltensänderung aufgezeigt.

 

Wenn keine Verhaltensänderung eintritt, wird nach einer Klassenkonferenz (Schulleitung, alle in der Klasse unterrichtenden Kolleginnen und Elternvertreter/In) gemeinsam mit den Eltern ein Verstärkerplan (Lernplan) aufgestellt, in dem Erwartungen und Konsequenzen notiert werden.

 

Sollten diese Maßnahmen nicht zum gewünschten Erfolg führen, wird die Regionalberaterin für Erziehungshilfe um Unterstützung gebeten.

 

Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule

Ziel der Zusammenarbeit ist das gemeinsame Bemühen, dem Kind zu helfen. Es wird überlegt, wie die schulischen Maßnahmen im Elternhaus unterstützt werden können.

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Außerschulische Hilfs- und Beratungsangebote:

  • Lebens- u. Erziehungsberatungsstelle des Diakonischen Werks
  • Schulpsychologischer Dienst
  • Kinderärzte u. -psychologen